28.10.2010 Meine Immobilie: Was ist ihr Wert - Was ist ihr Preis?

Volksbank Nordwest bot anspruchvollen Info-Abend in Mengede

 

Die Kulisse des ebenso aufwendig wie attraktiv renovierten historischen Mengeder Amtshauses hätte nicht passender für das Thema des Abends gewählt sein können. „Meine Immobilie – heute und morgen“: Dazu hatte die Volksbank Dortmund-Nordwest für ihre Kunden unterschiedliche Experten aus dem eigenen Hause und dem Genossenschaftsverbund aufgeboten. In dem voll besetzten Saal des Amtshauses benötigten die Besucher an diesem Abend einiges an „Sitzfleisch“, dafür erhielten sie allerdings nach der Begrüßung durch Volksbank-Vorstand Johannes Ridder auch wertvolle Informationen zu ihrer Immobilie – und das in verständlicher und zum Teil auch unterhaltsamer Form. Themen waren neben den zahlreichen öffentlichen Förderprogrammen auch die Energieberatung, die Immobilienbewertung, der Verkauf und das Konzept der ganzheitlichen Finanzplanung.

 

Christian Koch, Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft
 bei der VB Grundstücksgesellschaft mbH - eine 100-prozentigen Volksbank-Tochter - räumte gleich zu Beginn seines Vortrags zum Thema „Immobilienverkauf“ mit einem weit verbreiteten Irrtum auf. „Was ist der Wert, was ist der Preis Ihrer Immobilie?“ fragte er in den Raum und stellte fest, dass beide Begrifft von Immobilienbesitzern immer wieder gleichgestellt werden.

 

Das führt oftmals dazu, dass der Verkäufer einen weit höheren Verkaufspreis erwartet als der, der tatsächlich am Markt zu erzielen ist. „Wert“ ist dem Besitzer sein Eigenheim nämlich zumeist eine Menge – schließlich hat er über die Jahre in sein Eigenheim aus den 70er-Jahren so manche Mark und Euro investiert, hat vielleicht einen Wintergarten angebaut, der 900 qm große Garten ist gut angelegt und gepflegt. Die Kinder sind in dem Haus aufgewachsen, das Besitzerehepaar in den eigenen vier Wänden ins reife Alter gekommen. Da gewinnt so manches Objekt einen persönlichen Wert, der als marktgerechter Preis am Markt oft nicht zu holen ist. Warum? Weil die Immobilienpreise nicht zuletzt durch das Internet für alle Interessenten transparent und vergleichbar geworden sind – jedes Objekt konkurriert mit einem anderen in der näheren Umgebung.

 

Hinzu kommt in dem geschilderten Fall, dass derzeit Eigenheime aus den 70er Jahren mit ihrer betagten Bausubstanz und den großen Grundstücken in der Käufergunst nicht mehr so stark angesagt sind. Beliebt ist heute bei jungen Leuten vielmehr das Reiheneigenheim mit Spielstraße vor der Tür und anderen jungen Eltern links und rechts von der Haustür. Allerdings: Top-Lagen werden immer noch gut bezahlt. Übrigens: Für verkaufswillige Hausbesitzer gilt weiterhin das Volksbank-Angebot des „kostenlosen Gutachtens“: Experten der Volksbank Dortmund-Nordwest begutachten das Objekt und ermitteln einen marktfähigen Preis. Das ist zwar kein formelles Wertgutachten, reflektiert aber das angemessene Preisniveau.

 

Dem Thema „Förderprogramme“ nahm sich Martin Kleimann von der Westfälischen Genossenschaftszentralbank (WGZ) an. Tenor seines Vortrags: Es gibt eine kaum überschaubare Menge an Förderprogrammen des Bundes und der Länder für den Wohnungsbau – für jeden ist etwas Passendes dabei. Hier spielt die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) eine zentrale Rolle. Sie vergibt günstige, d.h. vom Staat subventionierte Kredite, an den Bauwilligen oder denjenigen, der energiesparende Maßnahmen an seinen Eigentum vornehmen will. Allerdings fließen die Kredite dabei nicht direkt an den Bauherrn, sondern zunächst an dessen Hausbank. Die ist ohnehin erster Anlaufpunkt für den Bauherrn, denn die gesamte Antragsstellung läuft grundsätzlich über die Bank. Letztlich ist die Menge der Förderprogramme so groß und deren Bedingungen so komplex, dass ohnehin nur ein geschulter Immobilienexperte hier den Überblick hat, welches Programm zur der angepeilten Bau- oder Sanierungsmaßnahme passt. Der Kreditantrag wird am Ende über die Bank an die KfW gestellt. Anträge kann übrigens neben Wohnungsgenossenschaften und Gemeinden jeder Privatmann stellen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um privat genutzten oder vermieteten Wohnraum handelt.

 

Gute Gründe, mit dem Energiesparen sofort zu beginnen und entsprechende Maßnahmen am Haus vorzunehmen, trugen die beiden „Planwerk“-Architekten Eisenhut und Müller-Küsel vor. Sie machten u.a. folgende wesentlichen zentralen und rentierlichen Energiesparmaßnahmen im Eigenheim aus: Dämmung der oberen Geschossdecke, Dämmung der Außenwand, Optimierung der Heizung, Tauschen der Fenster, Dämmung der Kellerdecke. Eisenhuts Rechnung: „Unsere Beispielfamilie hat die 123 qm große Decke zum Dachboden mit 20 cm hohen Dachboden-Dämmelementen gedämmt. Dadurch sinkt der jährliche Brennstoffbedarf um knapp 20 Prozent. Das spart 455 € an Gas-Kosten. Die Kosten für die Deckendämmung liegen bei ca. 32 € pro Quadratmeter“.

 

Dass die Immobilie nur ein Teil einer wohlverstandenen ganzheitlichen Finanzplanung ist, stellte Jörg Lott
, Bereichsleiter Privatkundenbetreuung 
und Vertriebsmanagement bei der Volksbank Dortmund-Nordwest, dar. In seinem vielbeachteten Kurzvortrag „Strategische Geldanlage mit Hilfe einer umfassenden Finanzplanung“ benannte Lott die wesentlichen Kundenwünsche:

 

• Den Erlös eines Immobilienverkaufs möchte ich möglichst erhalten

• Größere Risiken möchte ich vermeiden

• Aus meiner Geldanlage möchte ich einen Ertrag erwirtschaften

• Grundsätzlich fehlt mir der Überblick über die Anlagemöglichkeiten

• Ich möchte mich nicht jeden Tag um meine Anlage kümmern müssen

• Ich wünsch mir einen klaren nachvollziehbaren Fahrplan für meine Geldanlage

 

Auf den Basis der persönlichen Ziele und Vorstellungen stellen die Volksbank-Anlageexperten zunächst den Ist-Zustand (Vermögen, Einnahmen, Ausgaben, Steuerbelastung) fest, um dann nach der Überprüfung der Vermögensziele und zukünftiger Entwicklungen den Handlungsbedarf, Auswirkungen und Maßnahmen festzustellen. Daraus werden dann mit dem Kunden ständig überwachte Strategien entwickelt. Am Ende schilderte Lott den integrierten „VR-FinanzPlan“, der auf folgenden Säulen ruht: Vermögensbildung, Altersvorsorge, Immobilien, Absicherung von Sachwerten, Nachlassregelung, Vermögensstrukturierung, Absicherung von Einkommen und Familie.

 

 

 

Bildzeile:

 

Immobilienwissen aus erster Hand: Christian Koch, Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft 
(VB Grundstücksgesellschaft mbH), VB-Vorstand Johannes Ridder, Volker Eisenhut, Architekt der Fa. Planwerk (Lütgendortmund), 
Jörg Lott
, VB-Bereichsleiter Privatkundenbetreuung 
und Vertriebsmanagement, Martin Kleimann (WGZ-Bank) und Ingo Müller-Küsel (Fa. Planwerk).

 

Quelle: IN-Stadtmagazine

Volksbank Dortmund-Nordwest eG
BLZ: 44060122

Wir sind die Universalbank im Dortmunder Nordwesten. Unsere 6 Geschäftstellen und 8 SB-Stellen finden Sie in den Dortmunder Stadtbezirken Mengede, Lütgendortmund und Huckarde.

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