Zeitungsbericht vom 22.05.2010 aus der Westfälischen Rundschau und WAZ
Die vom Dortmunder Künstler Wolfgang Schmidt anlässlich der Kulturhauptstadt 2010 geschaffene Skulptur „RuhrFigur“ wird in einer Anzahl von 100 Exemplaren über die gesamte Ost-West-Achse des Ruhrgebietes von Dortmund bis Duisburg aufgestellt.
Diese „RuhrFigur“ mit einer jeweiligen Höhe von 2,50 Meter Höhe ist aus Edelstahl gegossen. Zur Dokumentation dieses Kunstobjekts entsteht ein Katalogbuch, in dem alle Ruhrgebietsstandorte auf der Fläche von gut 50 km Länge abgebildet sind.
Einer der Standorte der Original-Skulpturen „RuhrFigur“ innerhalb Dortmunds steht seit einigen Tagen auf dem Gelände der Volksbank Dortmund-Nordwest in Lütgendortmund. Der Dortmunder Künstler hat diesen Standort nach persönlicher Besichtigung selbst ausgewählt. Das Kunstwerk stellt ein gewaltiges Symbol dar, das Städte und Gemeinden verbindet und vereint. So wird die RuhrFigur zum Sinnbild einer Region, die in ihrer Gesamtheit etwas enorm Mächtiges darstellt. Geleichzeitig steht sie aber auch für jeden Menschen im Ruhrgebiet, wo jeder Einzelne eine Menge bewegen kann. Der Dortmunder Künstler Wolfgang Schmidt tut dies mit der RuhrFigur. Eine Miniaturausgabe des Exemplars in der Größe von 60 cm Höhe steht bereits seit Januar in der Geschäftsstelle der Volksbank in Lütgendortmund.
Im Rahmen des Projektes „Kulturhauptstadt Ruhr 2010“ hat die Stadt Dortmund eine Reihe von Veranstaltungen geplant. Am 15. Juni eröffnete eine Vernissage im „Amtshaus Mengede“. Unter dem Titel „Freiräume“ zeigt die Ausstellung Fotografien, Grafiken und Bilder des Kellers des alten Amtshauses, der im zweiten Weltkrieg auch als Gefängnis und Luftschutzbunker genutzt wurde. Die Ausstellung läuft bis zum 6. Juni.
Eine große 60 Kilometer lange Tafel, ein Sommerfest am 18. Juli mitten auf der A 40/B1 der Hauptverkehrsader des Ruhrgebietes, bietet den Bewohnern und Besuchern „Stillleben Ruhrschnellweg.“ Die gesamte Strecke wird an diesem Tag in beide Richtungen gesperrt und für Besucher freigegeben. Ein einmaliges Fest mit Tischen und Ständen entsteht als Begegnungsstätte der Kulturen, Generation und wird als längste Tafel der Welt ein einmaliges Fest der Alltagskulturen. Der Stadtteil Lütgendortmund feiert kräftig mit. In der Zeit von 17.00- bis 23.00 Uhr werden u. a. eine Vielzahl kultureller Aktionen der Vereine und Verbände Lütgendortmunds im Park der Generationen und dem 1. Westfeld stattfinden.
Pressetext aus: Westfälische Rundschau für Dortmund / WAZ vom 22.05.2010