Vertreterversammlung 2010

„Regional, mittelständisch und solide“
Vertreterversammlung der Volksbank Dortmund-Nordwest hört positive Zahlen / Ridder und Schäffer setzen auf Mitgliederorientierung und Nähe zu den Menschen vor Ort
Dortmund. Die eigene Entwicklung ist gut, die genossenschaftliche Ausrichtung stimmt, der Kurs auch: Inmitten der aktuellen Wirtschaftkrise ist die Volksbank Dortmund-Nordwest erfolgreich. Positive Zahlen standen deshalb im Mittelpunkt des Berichts von Vorstandsmitglied Johannes Ridder vor der Vertreterversammlung am Mittwoch: „Ihrer Volksbank Dortmund-Nordwest geht es gut, weil wir uns gegen Investitionen auf risikoreichen Märkten und für das Geschäft mit unseren Mitgliedern und Kunden vor Ort entschieden haben. Wir sind regional, mittelständisch und solide.“
Schon das Wachstum der Bilanzsumme 2009 zeuge von einer guten Entwicklung, so Ridder vor 200 Vertretern und Gästen im Saalbau Mengede: Sie legte um sieben Prozent zu und erreichte zum Stichtag 415 Millionen. Wichtiger noch sei das Kundengesamtvolumen, da es alle Einlagen und Kredite inklusive der betreuten Produkte der Verbundpartner enthalte: Auch hier hat die Volksbank zugelegt, und zwar um neun Millionen Euro auf jetzt 772 Millionen Euro.
Während die Finanzindustrie im Ruf steht, der Wirtschaft den Geldhahn zuzudrehen, und so der Furcht vor einer Kreditklemme neue Nahrung gibt, hat das Genossenschaftsinstitut mit seinen sechs Geschäftsstellen in Mengede, Lütgendortmund und Huckarde im vergangenen Jahr mehr als 36 Millionen Euro neue Kredite vergeben. Sehr hohe Tilgungen sorgten allerdings auch für höhere Rückflüsse, so dass sich das Kreditvolumen um sechs Millionen Euro auf 237 Millionen Euro reduzierte. „Insgesamt sind wir mit dieser Entwicklung nicht zufrieden“, sagte Ridder: „Hier wollen wir in den nächsten Jahren wieder wachsen und haben die notwendigen Schritte bereits unternommen.“
Beim bilanziellen Eigenkapital – der wichtigen Voraussetzung für Wachstum im Kreditgeschäft – sieht sich die Volksbank mit 25 Millionen Euro vergleichsweise gut aufgestellt. Auch die Qualität der Kredit-Engagements hat sich positiv entwickelt.
Die Immobilienabteilung der Volksbank hat im vergangenen Jahr wieder erfolgreich gearbeitet. 36 Immobilien im Gesamtwert von über 5,1 Millionen Euro wurden vermittelt. Käufer und Häuslebauer profitierten von extrem niedrigen Zinsen. „Hier werden wir inzwi-schen als ein verlässlicher Partner für alle Fragen wahrgenom-men“, berichtete der Vorstand.
Auf der Passivseite der Bilanz ist sichtbar, dass das Genossenschaftsinstitut gegen Ende des Jahres 2008 und im Laufe des Jahres 2009 für viele Mitglieder und Kunden der sichere Hafen war: Die Kundeneinlagen wuchsen leicht um ein Prozent und liegen mit 280 Millionen Euro weiter auf hohem Niveau. Dass bei Verbundpartnern der Volksbank wie der Bausparkasse Schwäbisch Hall, der R + V Versicherung und der Union Investment angelegte Kundenvermögen wuchs leicht auf knapp 188 Millionen Euro.
Für Teilhaber der Volksbank besonders attraktiv: Seit April dieses Jahres bietet die Kreditgenossenschaft MEX - das Mitglieder-Exklusiv-Konto an. Dabei handelt es sich um ein spezielles Online-Tagesgeld-Angebot mit einer attraktiven Guthabenverzinsung von derzeit 1,5 Prozent p.a.
Die strategischen und strukturellen Veränderungen der letzten Jahre wirkten sich positiv auf die Gewinn- und Verlust-Rechnung der Kreditgenossenschaft aus. Die Erträge aus Zins- und Provisionsgeschäft erhöhten sich um 551.000 Euro. „Durch die erhebliche Reduzierung der Personal- und Sachkosten wird wieder ein angemessenes Betriebsergebnis vor Bewertung ausgewiesen“, so Ridder, der sich mit der Entwicklung des Jahresergebnisses zu-frieden zeigte, aber auch feststellte: „Im Vergleich zu anderen Volksbanken unserer Größe haben wir weiteres Verbesserungspotenzial.“ Die ersten Monate des Geschäftsjahres 2010 stimmten allerdings optimistisch, „dass wir auf unserem eingeschlagenen Weg einen weiteren Schritt vorankommen“.
Ridders neuer Vorstandskollege Stephan Schäffer erläuterte anschließend, wie das Genossenschaftsinstitut seine Kompetenzen insbesondere mit Blick auf die Mitglieder weiter ausgebaut hat. Die Volksbank zählte im abgelaufenen Geschäftsjahr 12.501 Frauen und Männer als Teilhaber, insgesamt wurden im vergangenen Jahr 357 neue Mitglieder aufgenommen. Ihre Zahl soll weiter steigen. Hierzu hat die Volksbank das Jahr 2010 zum „Jahr des Mitgliedes“ erklärt, wozu auch die exklusiven Mitgliederprodukte und -veranstaltungen beitragen sollen.
Schäffer sah den Marktvorteil der Volksbank vor allem darin, „dass es unseren Kunden nicht um die kostengünstigste Bank geht, sondern dass es für sie auf das Gesamtpaket aus Service und Dienstleistungen ankommt: Sie schätzen an unserer Bank den festen Ansprechpartner vor Ort, die problemlose Bargeldversorgung und die qualifizierte Beratung.“ Bankgeschäfte seien immer auch Vertrauensgeschäfte: „Und Vertrauen entsteht durch Nähe. Diese Nähe bieten wir vor allem mit unseren Mitarbeitern.“
Anschließend standen die Genehmigung des Jahresberichts, die Entlastung der Gremien sowie die Gewinnverwendung auf der Tagesordnung. Den Mitgliedervertretern wurde eine Dividende von fünf Prozent vorgeschlagen. 552.934 Euro sollen in die Rücklagen gehen.
Die Vertreterversammlung wählte Franz-Heinrich Veuhoff und Klemens Vüllers wieder in den Aufsichtsrat und verabschiedete Bankdirektor Wolfgang Knaup mit besten Wünschen und viel Beifall. Der 64-Jährige ging nach 46 Jahren erfolgreicher Tätigkeit für die Volksbank Dortmund-Nordwest in den wohlverdienten Ruhestand.
Schon das Wachstum der Bilanzsumme 2009 zeuge von einer guten Entwicklung, so Ridder vor 200 Vertretern und Gästen im Saalbau Mengede: Sie legte um sieben Prozent zu und erreichte zum Stichtag 415 Millionen. Wichtiger noch sei das Kundengesamtvolumen, da es alle Einlagen und Kredite inklusive der betreuten Produkte der Verbundpartner enthalte: Auch hier hat die Volksbank zugelegt, und zwar um neun Millionen Euro auf jetzt 772 Millionen Euro.
Während die Finanzindustrie im Ruf steht, der Wirtschaft den Geldhahn zuzudrehen, und so der Furcht vor einer Kreditklemme neue Nahrung gibt, hat das Genossenschaftsinstitut mit seinen sechs Geschäftsstellen in Mengede, Lütgendortmund und Huckarde im vergangenen Jahr mehr als 36 Millionen Euro neue Kredite vergeben. Sehr hohe Tilgungen sorgten allerdings auch für höhere Rückflüsse, so dass sich das Kreditvolumen um sechs Millionen Euro auf 237 Millionen Euro reduzierte. „Insgesamt sind wir mit dieser Entwicklung nicht zufrieden“, sagte Ridder: „Hier wollen wir in den nächsten Jahren wieder wachsen und haben die notwendigen Schritte bereits unternommen.“
Beim bilanziellen Eigenkapital – der wichtigen Voraussetzung für Wachstum im Kreditgeschäft – sieht sich die Volksbank mit 25 Millionen Euro vergleichsweise gut aufgestellt. Auch die Qualität der Kredit-Engagements hat sich positiv entwickelt.
Die Immobilienabteilung der Volksbank hat im vergangenen Jahr wieder erfolgreich gearbeitet. 36 Immobilien im Gesamtwert von über 5,1 Millionen Euro wurden vermittelt. Käufer und Häuslebauer profitierten von extrem niedrigen Zinsen. „Hier werden wir inzwi-schen als ein verlässlicher Partner für alle Fragen wahrgenom-men“, berichtete der Vorstand.
Auf der Passivseite der Bilanz ist sichtbar, dass das Genossenschaftsinstitut gegen Ende des Jahres 2008 und im Laufe des Jahres 2009 für viele Mitglieder und Kunden der sichere Hafen war: Die Kundeneinlagen wuchsen leicht um ein Prozent und liegen mit 280 Millionen Euro weiter auf hohem Niveau. Dass bei Verbundpartnern der Volksbank wie der Bausparkasse Schwäbisch Hall, der R + V Versicherung und der Union Investment angelegte Kundenvermögen wuchs leicht auf knapp 188 Millionen Euro.
Für Teilhaber der Volksbank besonders attraktiv: Seit April dieses Jahres bietet die Kreditgenossenschaft MEX - das Mitglieder-Exklusiv-Konto an. Dabei handelt es sich um ein spezielles Online-Tagesgeld-Angebot mit einer attraktiven Guthabenverzinsung von derzeit 1,5 Prozent p.a.
Die strategischen und strukturellen Veränderungen der letzten Jahre wirkten sich positiv auf die Gewinn- und Verlust-Rechnung der Kreditgenossenschaft aus. Die Erträge aus Zins- und Provisionsgeschäft erhöhten sich um 551.000 Euro. „Durch die erhebliche Reduzierung der Personal- und Sachkosten wird wieder ein angemessenes Betriebsergebnis vor Bewertung ausgewiesen“, so Ridder, der sich mit der Entwicklung des Jahresergebnisses zu-frieden zeigte, aber auch feststellte: „Im Vergleich zu anderen Volksbanken unserer Größe haben wir weiteres Verbesserungspotenzial.“ Die ersten Monate des Geschäftsjahres 2010 stimmten allerdings optimistisch, „dass wir auf unserem eingeschlagenen Weg einen weiteren Schritt vorankommen“.
Ridders neuer Vorstandskollege Stephan Schäffer erläuterte anschließend, wie das Genossenschaftsinstitut seine Kompetenzen insbesondere mit Blick auf die Mitglieder weiter ausgebaut hat. Die Volksbank zählte im abgelaufenen Geschäftsjahr 12.501 Frauen und Männer als Teilhaber, insgesamt wurden im vergangenen Jahr 357 neue Mitglieder aufgenommen. Ihre Zahl soll weiter steigen. Hierzu hat die Volksbank das Jahr 2010 zum „Jahr des Mitgliedes“ erklärt, wozu auch die exklusiven Mitgliederprodukte und -veranstaltungen beitragen sollen.
Schäffer sah den Marktvorteil der Volksbank vor allem darin, „dass es unseren Kunden nicht um die kostengünstigste Bank geht, sondern dass es für sie auf das Gesamtpaket aus Service und Dienstleistungen ankommt: Sie schätzen an unserer Bank den festen Ansprechpartner vor Ort, die problemlose Bargeldversorgung und die qualifizierte Beratung.“ Bankgeschäfte seien immer auch Vertrauensgeschäfte: „Und Vertrauen entsteht durch Nähe. Diese Nähe bieten wir vor allem mit unseren Mitarbeitern.“
Anschließend standen die Genehmigung des Jahresberichts, die Entlastung der Gremien sowie die Gewinnverwendung auf der Tagesordnung. Den Mitgliedervertretern wurde eine Dividende von fünf Prozent vorgeschlagen. 552.934 Euro sollen in die Rücklagen gehen.
Die Vertreterversammlung wählte Franz-Heinrich Veuhoff und Klemens Vüllers wieder in den Aufsichtsrat und verabschiedete Bankdirektor Wolfgang Knaup mit besten Wünschen und viel Beifall. Der 64-Jährige ging nach 46 Jahren erfolgreicher Tätigkeit für die Volksbank Dortmund-Nordwest in den wohlverdienten Ruhestand.

Zum Abschluss referierte Rudolf Wild über den genossenschaftli-chen Gedanken als „Eine ewig junge Idee“. Selbstverantwortung, Selbsthilfe und Selbstverwaltung sind seit jeher das Fundament der Volksbank Dortmund-Nordwest. Ein Fundament, das sich nicht nur seit 122 Jahren in jeder Krise bewährt hat, sondern auch das Fundament einer leistungsfähigen Gesellschaft ist.
„Das genossenschaftliche Prinzip kann der Schlüssel zur Lösung der aktuellen Finanzkrise sein“, so Wild.

